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Finanznachrichten rund um die Themen Börse, Aktien, Anleihen und Fonds

Ist Gold ein sicherer Hafen?

eine kurze Woche liegt hinter uns, auch wenn an der Börse München an Christi Himmelfahrt gehandelt werden konnte – von 8.00 bis 20.00 Uhr. Was er allerdings handeln soll, dürfte so manchen Anleger ratlos gelassen haben. Die DAX-Kurve der vergangenen Woche erinnert an eine Alpenkulisse.

Um die zunehmende Volatilität und die wenig erfreuliche politische Lage zu umschiffen, empfiehlt sich vielleicht die Anlage in Gold: Robert Halver begibt sich auf die Suche nach dem Charme des Edelmetalls. Werner W. Rehmet setzt eher auf kontinuierliche Dividendenzahlungen und stellt Dividenden der ersten Reihe vor. Wer auf argentinische Staatsanleihen setzt, ist weit davon entfernt, sein Kapital auf die Goldwaage zu legen. Wohin die Reise beim argentinischen Peso gehen könnte, schätzt Raphael Marechal ein.

Bewegung an sich ist ja meistens gut, so freut sich Bernd Meyer an der Zunahme bei den M&A-Aktivitäten und ihren – positiven – Einfluss auf Aktienkurse. Mit dem Strom schwimmen ist nicht immer von Erfolg gekrönt, denn Unsinn bleibt Unsinn, auch wenn ihn viele vertreten. Mit Schwarmdummheit befasst sich DHBW-Student Alexander Martens.

Bleibt uns noch, auf unseren 15-Jahre-Erinnerungs-Parcours zu hinzuweisen, der vom Beginn des Fondshandels (2006), über neue Mitglieder im Mittelstandssegment m:access (2007) bis Börse und Fußball (2008) und Umzug der Börse (2009) reicht.

 

Von einer „biblischen Überschuldung der Welt“ spricht Robert Halver in seinem wöchentlichen Kommentar. Die Zeche zahlen die Sparer, denen er jedoch keinen biblischen Text zuweist – vielleicht wäre das Buch Hiob angemessen? Mini-Zinsen kommen der Anlageform Gold, das bekanntlich ja auch keine Zinsen zahlt, zugute, meint Halver – ansonsten spricht seiner Meinung nach aber wenig für das Metall. Um bei der Bibel zu bleiben: Der Tanz ums Goldene Kalb hat sich auch nicht ausgezahlt!

Es ist viel Geld im Markt, gerade die US-Unternehmen haben satte Gewinne eingestrichen. Da bietet es sich an, sich nach interessanten Übernahme-Kandidaten umzusehen. Was das für die Anlage nicht nur in US-Aktien bedeutet, stellt Dr. Bernd Meyer im jüngsten Marktbericht seines Hauses näher vor.

Im Prinzip kennen wir das schon: Wenn viele etwas Dummes sagen oder machen, bedeutet es noch lange nicht, dass es eine tolle Sache wird. Aber am Aktienmarkt gegen den Strom zu schwimmen, heißt andererseits, geradezu physischen Schmerz zu empfinden. Wie Schwarmintelligenz nicht zu Schwarmdummheit wird, das erklärt Alexander Maertens mit der anderen Seite der Medaille.